Reisen mit dem Zug ist in Ecuador ein besonderes Vergnügen und ein tolles Erlebnis.
In Ecuador gab es bis vor fünf Jahren den sogenannten Tren Crucero, der eine nostalgische Reise im Zug durch das Hochland Ecuadors bis in die Küstenregion und umgekehrt anbot. Sie schlafen dabei in Hotels, die meisten Strecken werden im Zug zurückgelegt, teilweise sogar von einer Dampflock gezogen. Eisenbahn-Romantik pur! Ein schönes kulturelles Begleitprogramm rundet die Reise stilvoll ab.
Der Grossteil der Strecke ist leider nicht mehr in Betrieb. Die staatliche Eisenbahngesellschaft Tren Ecuador wurde aufgelöst.
Basierend auf diesem Programm bieten wir Ihnen eine sehr ähnliche Alternative an, jedoch (leider) mit weniger Bahnkilometern! Aber die legendäre Fahrt über die Teufelsnase, Naris del Diablo, ist selbstverständlich dabei.
In Kürze:
01.-03. Tag: Quito, Perle Südamerikas und UNESCO Weltkulturerbe der Menschheit
04.-05. Tag: Strasse der Vulkane, Cotopaxi Nationalpark, Riobamba, Bahnfahrt über die Teufelsnase, Ingapirca Ruinen
06.-07. Tag: Cuenca - die Schöne, Panamahut
07.-08. Tag: Guayaquil, pulsierende Grossstadt mit "Karibikflair"

Reiseverlauf
1. Tag: Quito
Herzlich Willkommen in Ecuador!
Am Flughafen werden Sie von Ihrer lokalen, deutschsprachigen Reiseleitung empfangen und anschließend zum Hotel gefahren.
2. Tag: Quito
Die heutige Stadtbesichtigung Quitos bringt Ihnen die ca. 2.850 m über dem Meeresspiegel gelegene Stadt, die über eine Vielfalt an religiösen und kulturellen Sehenswürdigkeiten verfügt, ein gutes Stück näher. Kommen Sie in den Genuss einer Schokoladenverkostung und erfahren Sie Nützliches zur Herstellung hochwertiger Schokolade. Die Fahrt geht weiter zum Äquatordenkmal Mitad del Mundo („Mitte der Welt“). Hier legen Sie einen kurzen Fotostopp ein. An der markierten Linie können Sie symbolisch mit einem Fuß auf der nördlichen und dem anderen auf der südlichen Halbkugel stehen. Um das Monument wurde ein kleines Dorf im Kolonialstil nachgebaut, wo Sie Restaurants, Souvenirläden und ein Postamt finden werden. Besuchen Sie das Museum.

Die Fahrt geht weiter zum Äquatordenkmal Mitad del Mundo („Mitte der Welt“). Hier legen Sie einen kurzen Fotostopp ein. An der markierten Linie können Sie symbolisch mit einem Fuß auf der nördlichen und dem anderen auf der südlichen Halbkugel stehen. Um das Monument wurde ein kleines Dorf im Kolonialstil nachgebaut, wo Sie Restaurants, Souvenirläden und ein Postamt finden werden. Besuchen Sie das Museum.

3. Tag: Quito - Riobamba
Heute wandern Sie im Cotopaxi Nationalpark: das seit 1975 geschützte Hochlandgebiet gehört mit seinen 33.000ha Fläche sicherlich zu den attraktivsten Naturschutzgebieten des Landes.
Bei einer Wanderung nahe des flachen Sees Laguna de Limpiopungo in einer Höhe von knapp 4.000m, lernen Sie die typische Vegetation des sogenannten Páramos kennen, mit dem majestätischen Cotopaxi im Hintergrund. Dies ist ein Leckerbissen für alle Fotografen und Hobby-Fotografen!

Sie fahren Richtung Süden entlang der Strasse der Vulkane nach Riobamba. Die genau in der geographischen Mitte von Ecuador gelegene Landeshauptstadt der Provinz Chimborazo ist das bedeutendste Agrarzentrum der Ecuadorianischen Anden und bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Bergriesen Chimborazo, Tungurahua und Altar, dem wohl beeindruckendsten Felsmassiv der Ostkordillere.

4. Tag: Riobamba - Alausi - Cuenca
Früh morgens werden Sie zum Bahnhof begleitet, um Ihre Fahrt zur legendären Teufelsnase, Nariz del Diablo, mit dem Andenzug oder dem „Autoferro“, einem Schienenbus, anzutreten. Während des spektakulären Abstiegs Richtung Küstenebene, geht es durch wiederholtes Vor- und Zurückstoßen innerhalb von wenigen Minuten im Zickzackkurs bis ins 500m tiefere Steilwandtal des Chanchán-Flusses hinab nach Sibambe. Nach einem kurzen Aufenthalt in dem kleinen Örtchen fährt Sie der Zug wieder hinauf nach Alausí.

Bewundern Sie die atemberaubende Kulisse der Andenlandschaft während der Weiterfahrt entlang der Panamericana bis Sie schliesslich Ingapirca (auf Cañari „Steinmauern der Inka“) erreichen, das bedeutendste Monument prähispanischer Kulturen in Ecuador.
Erfahren Sie bei einem Spaziergang mehr über die einstige Zeremonien-, Wohn-, und Raststätte, über den Glauben und die Rituale, sowie die Konstruktion der pumaförmigen Weihstätte der sich selbst als „direkte Abkömmlinge des Sonnengottes“ bezeichnenden Inka.
Nach dem Besuch geht es nun weiter nach Cuenca, Ihrem heutigen Ziel.
5. Tag: Cuenca
Am Morgen geht es zum Panamahutmuseum, wo Sie alles über die Herstellung der Hüte erfahren und aus welchem Grund sie Panamahüte genannt werden. Anschliessend fahren Sie zum Aussichtspunkt „El Turi“, von wo Sie eine beeindruckende Aussicht über die Kolonialstadt haben.
Während des Stadtrundgangs durch Cuenca, das ehemals eine größere Cañari Siedlung war, zeigen wir Ihnen unter anderem die entlang des Rio Tomebamba gelegenen historischen Gebäude, die Todos Santos-Ruinen, den Blumenmarkt sowie den Hauptplatz mit der alten und der neuen Kathedrale.
Nachmittags haben Sie Zeit, die schönen Gassen von Cuenca selbst zu erkunden.

6. Tag: Cuenca - Guayaquil
Während Ihrer Fahrt nach Guayaquil erleben Sie die dramatischen Veränderungen der Vegetation. Sie werden das typische Páramo (Hochlandgras), kleine bunte Blumen, Moose, Flechten, Pilze und andere Flora bestaunen können.
Im Nationalpark El Cajas machen Sie einen kurzen Fotostopp. In der Nähe der Küste im Flachland werden Sie viele Reis-, Kakao- und Bananenplantagen sehen. Ankunft in Guayaquil und Transfer zum Hotel.

07. Tag: Guayaquil
Zur gegebener Zeit werden Sie zum Flughafen gefahren oder beginnen Ihr individuelles Anschlussprogramm zum Beispiel in den Regenwald Ecuadors oder auf die Galápagos Inseln an die Pazikikküste oder auf die galápagosähnliche Isla de la Plata.
Guayaquil hat nicht viel zu bieten, ein Spaziergang an der Uferpromenade des Rio Guayas, dem "Malecón" ist tagsüber und abends eine gelungene Abwechslung.
Richtpreis 2026 ab/bis Quito/Guayaquil oder umgekehrt p. P. im Doppelzimmer bei 2 Reisenden: US$ 1.695 (ca. EUR 1.445 (Stand 02/26)
Fordern Sie bitte unser detailliertes Angebot an.
Übrigens nicht nur in Ecuador kann man hervorragend mit der Eisenbahn fahren, sondern auch im Nachbarland Peru oder auch hoch oben im Hochland Boliviens.
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